02.10.2020

Breitbandfestnetz-Anbieter in Österreich im Vergleichstest

Zum zweiten Mal nehmen zafaco und connect die Breitband-Festnetzanschlüsse in Österreich unter die Lupe. Die Analyse zeigt, dass dies auch in der Corona-Krise statthaft ist.

Nachdem in connect 8/2020 unser renommierter Breitband- und Festnetztest zum elften Mal für Deutschland stattfand und wir in der vorigen Ausgabe LTE-basierte Festnetzersatzprodukte unter die Lupe nahmen, sind nun unsere Nachbarländer im Alpenraum an der Reihe: Zum zweiten Mal testen wir im Folgenden die Festnetzanbieter in Österreich.

In der nächsten connect Ausgabe werden wir zudem einen genaueren Blick auf die Anbieter in der Schweiz werfen.


Resultate nicht 1:1 vergleichbar
Auch wenn diese Tests einen interessanten Blick auf die Festnetzmärkte in den benachbarten Ländern ermöglichen, sei darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse nicht 1:1 vergleichbar sind. Das liegt daran, dass wir die Methodik unserer Bewertungen an die Verhältnisse in den jeweiligen Ländern anpassen müssen.

So spielt etwa Sprachtelefonie übers Festnetz in Österreich nur eine untergeordnete Rolle – im Vergleich zu Deutschland günstigere Mobilfunktarife führen dazu, dass in Austria fast alle Telefonate übers Handy laufen. Unsere Messungen konzentrieren sich daher auf Datenverbindungen.

Hinzu kommt, dass es für das in Deutschland als Teil des Tests betrachtete Crowdsourcing in Österreich keine vergleichbaren öffentlichen Datenquellen gibt – weshalb wir diesen Teil des Testprogramms in diesem Jahr ausgeklammert haben.

Allerdings arbeitet zafaco mit Hochdruck an einer Alternative. Doch all dies führt zu einer unterschiedlichen Punkteverteilung, hinzu kommen landesspezifische Schwellenwerte.


Die Netze trotzen auch Corona
Eine naheliegende Frage gilt hingegen für alle betrachteten Länder: Kann man in Zeiten von Corona mit gestiegenem Home-Office-, Home-Schooling- und Streaming-Aufkommen Netze testen? Da zafaco die Netze in allen Zielländern das ganze Jahr über beobachtet, können wir hierzu Entwarnung geben:

Auch in Österreich halten die Netze der veränderten Belastung problemlos stand, die Anbieter machen auch in der Corona-Krise einen hervorragenden Job.

Deshalb nun: Vorhang auf für unsere detaillierte Betrachtung in der connect Ausgabe 11/2020.