03.08.2018

IPTV-Angebote der Netzbetreiber unter die Lupe

Bei welchen Anbietern läuft „Triple Play“ wirklich rund – und wo sorgt die gleichzeitige Nutzung von Downloads, Uploads, Telefonie und TV-Empfang für Engpässe auf den Leitungen? Wir haben’s getestet.

Sogenannte Triple-Play-Angebote (Dreier-Pakete aus Internet, Telefon und Fernsehen) stehen mittlerweile gleichberechtigt neben dem TV-Empfang per Breitbandkabel, Satelliten-Schüssel oder terrestrischer Antenne (DVB-T).

Kabelangebote wie das von Unitymedia oder das bei Vodafone erhältliche Giga TV setzen für die TV-Versorgung auf digitales Kabelfernsehen (DVB-C) und erweitern dieses um per Streaming angebotene Zusatzdienste. Weil dies technisch nicht mit der Übertragung klassischer TV-Sender über IP-Pakete vergleichbar ist, berücksichtigt der vorliegende Test nur letztere Angebote – und somit (V)DSL- und glasfaserbasiertes IPTV.

Doch auch deren Anzahl hat zwischenzeitlich zugenommen: Zu den schon länger bestehenden Diensten Telekom Entertain TV und Vodafone TV sind die zusätzlichen Kandidaten M-net, NetCologne und EWE hinzugekommen. Sie alle nutzen dieselbe technische Plattform – das B2B-Angebot von Zattoo.

Ein Sonderfall ist 1&1: Hatten die Montabaurer bis letztes Jahr die ältere IPTV-Plattform der Telekom als „Digital-TV provided by Telekom“ vermarktet, nutzen sie für ihr neuesDigital-TV“ nun ebenfalls die IPTV-Lösung von Zattoo

Insgesamt zeigen unsere Ergebnisse große Unterschiede in Qualität und Leistung. Lesen Sie in der connect-Ausgabe 9/2018, wo das IP-basierte TV-Vergnügen wirklich flüssig läuft – und wo es noch hakt.